Der Fall Jürgen: Jürgen sucht seine Schwestern. Als Jürgen fünf Jahre alt ist, stirbt seine Mutter. Sein Vater ist mit den drei Kindern überfordert und gibt den kleinen Jürgen und seine beiden Schwestern in ein Kinderheim. Für die Geschwister beginnt eine schreckliche Zeit, denn das Leben im Heim ist streng und hart. Die Halbwaisen klammern sich aneinander. Gemeinsam trauern sie heimlich um die verstorbene Mutter und trösten sich gegenseitig. 1964 wird Jürgen adoptiert. Von seinen Schwestern darf der kleine Junge sich nicht verabschieden. Die Mädchen rufen noch weinend seinen Namen. Das ist Jürgens letzte Erinnerung an seine Schwestern. Bis heute verfolgt ihn dieses Bild. Julia Leischik macht sich auf die Suche nach den beiden Frauen. Der Fall Helen: Helen (37) sucht ihren Vater, über den sich nichts weiß, denn ihre Mutter hat sich vor Helens Geburt von ihm getrennt und schweigt das Thema jahrelang tot. Als Teenager bedrängt Helen die Mutter mit Fragen nach dem Vater. Die Mutter wird wütend und beschimpft Helen derart, dass sie nie wieder nach ihrem Vater fragt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter kühlt immer mehr ab. Heute lebt Helen mit ihrem Ehemann in der Nähe von Frankfurt. 2003 kommt ihr Sohn mit einer Behinderung zur Welt. Ihre Mutter interessiert sich nicht für Helens Nöte, und Helen sehnt sich mehr denn je nach dem unbekannten Vater. Julia macht sich auf die Suche nach Robert. Sie weiß nur, dass er Anfang der 70er Jahre auf die Isle of Man gezogen ist. Genau dort beginnt ihre Suche.
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