Hans Sigl, bekannt als der „Bergdoktor“, hat genug vom digitalen Dauerstress! Zwei Monate lang verzichtete er komplett auf sein Smartphone – mit erstaunlichen Folgen für sein Wohlbefinden. Warum er Sprachnachrichten für eine „Feigheit der Zivilisation“ hält und wie sich sein Leben ohne Handy verändert hat.
Mit dem Ende der 18.Staffel ging eine große Überraschung für die „Bergdoktor“-Fans einher: Martin Gruber ist unter der Haube. Doch nicht nur, dass er spontan seine Partnerin Karin Bachmeier, gespielt von Hilde Dalik, heiratete, es gab auch noch einen Todesfall während der Hochzeitsfeier. In der NDR-Talkshow legte Schauspieler Hans Sigl seine Perspektive zu diesem aufregenden Staffel-Finale dar:
„Es ist natürlich ein großer, dramaturgischer Wendepunkt für eine Figur. Für die Figur nach so vielen Jahren ein Einschnitt“, betonte Sigl. Die Heirat von Martin Gruber bietet natürlich eine spannende neue Richtung für die Serie, die im April mit den Dreharbeiten zur 19. Staffel fortgesetzt wird. Im Gespräch über persönliche Themen gab Sigl außerdem einen Einblick in seine Auszeiten vom digitalen Alltag.
„Ich habe mich zwei Monate vom digitalen Wahnsinn entfernt“, erzählte er. Sein Fazit: „Die Synapsen werden ruhiger, besserer Schlaf, niedrigerer Puls – es führt zu einer besseren Lebensqualität.“ Dass die meisten heutzutage nur noch über Sprachnachrichten und SMS kommunizieren würden, sei für den „Bergdoktor“-Star eine „Feigheit der Zivilisation“. Seine Devise: Öfter zum Telefon greifen und persönlich miteinander sprechen.
Ab dem 17. März ist Hans Sigl übrigens in einer ganz anderen Rolle zu sehen. Im ZDF-Krimi „Flucht aus Lissabon“ geht es um einen ehemaligen Fluchthelfer, der sein altes Leben hinter sich lassen will– bis er erfährt, dass seine Ex-Freundin, die Kontaktagentin Alexandra Velten, bei dem misslungenen Interpol-Einsatz schwer verletzt wurde. Tom soll Sophia, die inzwischen untergetaucht ist, aufsuchen und sie in ein Safe House an der portugiesischen Küste bringen. Wer wissen will, wie die Geschichte ausgeht und nicht bis zur TV-Ausstrahlung am 17. März warten will, kann den Krimi bereits in der ZDF-Mediathek ansehen.