„Wer wird Millionär?“: Kandidatin verunsichert Günther Jauch mit unerwartetem Flirt!

Ann-Kathrin Schaub
01.04.2025 um 09:00 Uhr
    © RTL / Stefan Gregorowius
    Manja Graewe und Günther Jauch stoßen gemeinsam an.  | ©RTL / Stefan Gregorowius

    In der gestrigen Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ nahm Manja Graewe aus Finnentrop auf dem berüchtigten „heißen Stuhl“ Platz. Doch die wissenschaftliche Marketing-Mitarbeiterin fand diesen alles andere als bequem und teilte das sofort Moderator Günther Jauch mit. Was daraufhin geschah, brachte Jauch völlig aus dem Konzept...

    „Vermissen Sie ein Getränk?“, wollte Jauch von seiner Kandidatin wissen, nachdem der Moderator argumentiert hatte, dass sie ihre Füße wie auf einen Barhocker absetzen würde. Tatsächlich gelüstete es Manja Gaewe nach Hochprozentigem. Von der Redaktion gab es Gin – damit stieß die Finnentroperin mit Jauch an, der selbst bei Wasser blieb. Nachdem die 16.000-Euro-Hürde genommen war, ließ Graewe eine überraschende Bemerkung fallen:

    Ihrer Meinung nach sei Schlagerstar Roland Kaiser so etwas wie Jauchs „Konkurrent“. Neugierig hakte der Moderator daraufhin nach. „Sie stammen aus einer Generation, in der man sagt: Das sind noch echte Männer mit Stil“, erklärte sie. Kaiser und Jauch seien „Charmeure, die mit ihren Blicken Geschichten erzählen und Worte wählen, die tief unter die Haut gehen können“, schwärmte sie. Jauch wirkte von dieser Erklärung sichtlich aus dem Konzept gebracht und zog eine ratlose Miene. 

    Manja Graewe geht in die Flirt-Offensive

    Als die beiden schließlich versuchten, Kaisers Kultsong „Manchmal (möchte ich schon mit dir)“ gemeinsam zu trällern, wurde schnell klar, dass Jauch nicht so textsicher war, wie seine Kandidatin. Immerhin bekam er ein zusätzliches Kompliment von Graewe: „Unser kleines Rendezvous hier ist spannender als erwartet.“ Eine Frage zum ehemaligen Hamburger Innensenator, Roland Schill, beendete das „Date“ auf der 32.000-Euro-Stufe dann abrupt.

    „Grüßen Sie den Roland von mir“

    Die Frage lautete: „Welchem deutschlandweiten Standard ebnete der umstrittene Hamburger Innensenator Ronald Schill einst den Weg?“ Zur Auswahl standen biometrische Ausweise, blaue Polizei-Uniformen, ein Rauchverbot in Kneipen oder der Blitzer-Marathon. Nachdem ihr Telefonjoker nicht helfen konnte, entschied sich Jauchs Kandidatin fürs Aufhören.

    Richtig wäre übrigens Antwort B (blaue Polizei-Uniformen) gewesen. „Bitte fühlen Sie sich dadurch nicht zurückgewiesen“, scherzte Graewe zum Abschied, nachdem sie sich für das „Date“ bedankt hatte. Jauch nahm es gelassen. Schmunzelnd verabschiedete er seine Kandidatin mit folgenden Worten: „Grüßen Sie den Roland von mir.“Formularende

     

    „Wer wird Millionär“: Was RTL der 'Fehler-Kandidatin' angeboten hat

    Die "Wer wird Millionär"-Kandidatin Laura Harbig flog wegen RTL-Fehler zu Unrecht aus der Show - jetzt äußert sie sich zu ihrem Aus  und der neuen Chance. Laura Harbig wurde am zweiten Tag der "3-Millionen-Euro-Woche" von "Wer wird Millionär?" zum Pechvogel: Weil die Studentin der theoretischen Mathematik eine vermeintlich falsche Antwort gegeben hatte, stürzte sie in der Sendung vom Dienstagabend von 32.000 Euro auf 500 Euro ab. Bereits am nächsten Tag jedoch teilte RTL in einer Pressemeldung mit, dass der Redaktion bei der 32.000-Euro-Frage ein Fehler unterlaufen sei - und Laura Harbig eine zweite Chance erhält. Was sagt die ausgeschiedene Kandidatin selbst dazu? "Ich durfte mir aussuchen, ob ich wieder bei Null mit allen Jokern starte, oder ob ich wieder bei der 32.000-Euro-Frage beginne. Ohne Joker", verrät die 24-Jährige nun im "Bild"-Interview. "Erst dachte ich, ich fange wieder bei Null an. Jetzt habe ich mich aber dafür entschieden, dort einzusteigen, wo ich rausgeflogen bin." Laura Harbig: "Ich habe aus meiner letzten Entscheidung gelernt" Die Frage, die Harbig vorerst zum Verhängnis wurde, lautete: "Wen googelten die Deutschen in der Kategorie 'Persönlichkeiten international' 2023 noch häufiger als US-Popstar Taylor Swift?" Zur Auswahl standen Margot Robbie, Queen Camilla, Elon Musk und Harry Kane. Weil die Kandidatin sich auf einen schwedischen Podcast verließ, in dem Elon Musk als meistgegoogelte Person (noch vor Taylor Swift) genannt worden war, musste sie die Heimreise antreten. Die richtige Antwort, hieß es zunächst in der Sendung, wäre Harry Kane gewesen. "Nach intensiver Prüfung" stellte der Kölner Privatsender jedoch klar: Keine der vier Antwortmöglichkeiten ist richtig. Demnach sei Taylor Swift hierzulande 2023 in puncto Google-Suchanfragen ungeschlagen gewesen. Da Laura Harbig somit gar nicht korrekt hätte antworten können, darf die junge Frau ein weiteres Mal um drei Millionen Euro quizzen - allerdings erst in der nächsten "3-Millionen-Euro-Woche", bis zu deren Ausstrahlung es wohl noch eine ganze Weile dauern dürfte. "Enttäuscht war ich nie", sagt Harbig nun über ihren Rauswurf. "Es war für mich das Größte, dass ich überhaupt auf den Ratestuhl in der Mitte gelandet bin." Eine Strategie für den zweiten Anlauf hat sie sich bereits überlegt: "Das nächste Mal gehe ich kein Risiko ein", verrät Harbig gegenüber "Bild". "Das heißt, wenn ich die Antwort auf die Frage nicht kenne, werde ich aufhören und mit 16.000 Euro nach Hause gehen. Ich habe aus meiner letzten Entscheidung gelernt." Quelle: teleschau

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