Suzuki: Ein Kleiner ist der Größte

18.07.2024 um 19:30 Uhr
    KLEIN & FEIN: Die siebte Generation des Suzuki Swift macht nicht nur optisch eine gute Figur. | © Suzuki
    KLEIN & FEIN: Die siebte Generation des Suzuki Swift macht nicht nur optisch eine gute Figur. | ©Suzuki

    TV DIGITAL Autoexperte Olaf Schilling über die erfolgreiche Entwicklung der Marke SUZUKI.

    Man muss nicht Taylor Swift heißen, um Erfolge feiern zu können. Auch der Suzuki Swift ist ein ganz Großer. Der Kleinwagen beweist das bereits seit 40 Jahren und mit mehr als neun Millionen verkauften Einheiten. Und wo gibt es noch ein Auto für erschwingliche 18.900 Euro? „Der Swift ermöglicht individuelle Mobilität zu einem fairen Preis – ein Gesamtpaket, von dem wir absolut überzeugt sind“, sagt Daniel Schnell, Deputy Managing Director der Suzuki Deutschland GmbH.

    Der Erfolg gibt dem japanischen Autobauer recht. 2023 meldete er ein sattes Plus von 63 Prozent bei den Neuzulassungen. „Das zeigt einmal mehr, dass Suzuki die Bedürfnisse der Kunden im Blick hat“, kann sich Daniel Schnell freuen. Und der positive Trend setzt sich 2024 fort. Das liegt auch an der frischen Modellpalette vom Kompaktwagen bis zum geräumigen SUV sowie konventionellen und alternativen Antrieben.

    Der Vitara war 2023 das meistverkaufte Suzuki-Modell und erhältim Sommer ein Facelift. | ©Suzuki

    Neben der Neuauflage des Swift wurden Swace sowie Across aufgewertet und im Sommer folgt noch das Facelift vom City-SUV Vitara. Der Bestseller erhält eine geschärfte Optik sowie Updates bei Komfort und Sicherheitsfeatures. Eine weitere Neuigkeit dürfte vor allem die Fans der pfiffigen Markenikone Jimny freuen. Zum krönenden Abschluss einer langen Karriere bringt Suzuki seine kleine Offroader-Legende als schickes Sondermodell „Horizon“.

    DerJimny ist nicht nur bei Suzuki-Fans beliebt. Zum Finale gibt es noch das Sondermodell „Horizon“. | ©Suzuki

    Nicht zuletzt kann der kleine Japaner auch beim Fahren überzeugen. Das größte Plus ist sicherlich sein sparsamer Verbrauch. Dazu trägt ein 12-Volt-Mildhybridsystem bei, das die beim Bremsenerzeugte Energie umwandelt und in einer Lithium-Ionen-Batterie speichert. Die direkte Lenkung, das gut gestufte Fünfgang-Schaltgetriebe und ausreichend Komfort passen ebenfalls zum positiven Gesamtbild. Das gilt genauso für die Fahrwerte. Die gerade einmal 1069Kilogramm Leergewicht beschleunigt der 82 PS starke 1,2-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor in 12,5 Sekunden auf 100 km/h, maximal sind 165 km/h drin. Gegen Aufpreis kann maneinstufenloses CVT-Automatikgetriebe (1600 Euro) oder zuschaltbaren Allradantrieb (1800 Euro) ordern.

    Das moderne Cockpit im Swift ist übersichtlich, funktionell sowie leicht zu bedienen. | ©Suzuki

    Bis 2030 sind insgesamt fünf vollelektrische Modelle geplant. In diesem Zusammenhang wird bei Suzuki übrigens unter anderem an einem innovativen Zweiganggetriebe gearbeitet – und wohl auch an einem elektrischen Nachfolger des Kultautos Suzuki Jimny.