Jahrelang wollten Tiroler Stromproduzenten Kraftwerke am Lech bauen und damit die natürliche Landschaft verändern. Doch am Ende siegten die Naturschützer. Ihr Lohn ist heute ein "ausgezeichneter" Weitwanderweg: der Lechweg. Von der Quelle bis zum Fall ist er länderübergreifend 120 Kilometer lang. Hier haben Etappen-Wanderer die einmalige Chance, eine der letzten Wildflusslandschaften Europas zu entdecken ... Auch der Schmidt Max hat sich für die "freizeit" aufgemacht. Unterwegs trifft er Ideengeber, Wildwasser-Schwimmer und Kämpfer von damals. Er trifft auf Biologen und Naturschützer, die ihm eine Welt voller kleiner Wunder zeigen. Wie sich zum Beispiel die Kiesbank-Wolfsspinne vor einem Hochwasser in den Kies eingräbt und tagelang in einer Luftblase überlebt. Oder wie der Zwerg-Rohrkolben als Pionierpflanze die erste ist auf überschwemmtem Ufersand. Österreichs längste Hängebrücke 200,5 Meter lang, freischwebend und 110 Meter hoch - im Volksmund sagen sie: nix für Politiker. Denn hier musst du schwindelfrei sein. Der "Bluatschink" - Liedermacher und Lechtaler Urgestein Mit heiter-kritischen Songs im Lechtaler Dialekt war Toni Knittel in den 80er-Jahren eine wichtige Stimme im Kampf gegen die Lechverbauung. 2013 hat er den österreichischen Naturschutzpreis für besondere Verdienste bekommen.
06. April | 18:45 | BR | freizeit Schmidt Max und das unsichtbare Kulturerbe |
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