Wien ist bekannt für seine Rindfleischküche, doch erlebte bereits im 19. Jahrhundert den Trend zum Fleischverzicht. Fleisch galt damals als privilegierte Speise, nicht als Alltagsnahrung. Der erste Impuls kam aus gesundheitlichen Gründen von Menschen mit Reizdarm, die auch auf Alkohol und Zigaretten verzichteten. Mitte der 1880er-Jahre fand in Wien der erste Vegetarier-Kongress statt, doch die Bewegung wurde als moderne Sekte und ihre Anhänger als freudlos dargestellt.
Regie |
Hanna Jungwirth
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Regie |
Heidelinde Neuburger-Dumancic
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